12. April 2010 - 13:08 Uhr
Insider und Branchenkenner diskutieren immer öfter darüber, ob der herkömmliche Bankkredit möglicherweise seine längste Zeit gesehen hat und langsam aber sicher das Zeitliche segnet. Vielfach sind Kredite von Bankinstituten für Konsumenten und Bürger auch gar nicht mehr leistbar und sind mit dermaßen hohen Kosten und Spesen verbunden, dass der Kreditnehmer alleine daran verzweifelt und die Finger lieber im Vorhinein von dieser Form der Fremdgeldbeschaffung lässt. Geht es um Fremdgeld und dessen Beschaffung gibt es wohl mehrere Möglichkeiten am Markt. Je nach Individuum kann man aus sehr risikofreudigen Möglichkeiten bis hin zu bodenständigen und relativ sicheren Varianten wählen. Gehen die risikofreudigen Varianten auf, so kann man durchaus lukrative Geschäfte machen und dies innerhalb kürzester Zeit. Verschätzt man sich allerdings, kann es gut sein, dass man einen hohen Geldbetrag verliert und am Ende mit noch weniger Geld dasteht, als im Vorhinein. Eine relativ sichere Alternative ist der Kredit von Privat. Diese Form der Kreditvergabe gilt als zuverlässig und weist kaum ein Risiko auf. Die Geschäftsbedingungen werden vor Kreditvergabe fix definiert, sodass alle Vertragsparteien genau über die Risiken und Vertragsbedingungen Bescheid wissen. Es bleiben also kaum negative Überraschungen über. Man spricht in diesem Zusammenhang häufig auch von so genannten Business Angels. Es handelt sich dabei einfach um Privatpersonen oder Unternehmer, die einen Teil ihres Kapitals anderen Menschen für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen. Diese Kreditnehmer können mit dem geliehenen Geld ihr Vorhaben erfüllen, sei es, dass ein Haus gebaut wird oder ein Eigenheim gekauft wird. Freilich kann das Geld auch für unternehmerische Zwecke verwendet werden. Der Kreditgeber wird wohl erfahren wollen, wofür sein Geld eingesetzt wird, der Ermessensspielraum dürfte allerdings nicht allzu engstirnig sein. Solange sämtliche Geschäfte und Tätigkeitsfelder sich im legalen Bereich befinden und niemand mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kann jeder sein Geld einsetzen wie er möchte.
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18. Januar 2010 - 14:07 Uhr
Nicht nur der kleine Bürger um die Ecke nimmt des öfteren einen Kredit auf. Auch große Unternehmen sind nicht die letzte Instanz, denn selbst Staaten kommen in fast allen Fällen nicht herum, um Kredite aufzunehmen, damit Defizite, Verluste und Förderungen abgedeckt werden können. Wenn es sich um staatliche Darlehen handelt, unterscheidet man zwischen vier Arten: Kommunaldarlehen, Kassenkredite, Schuldverschreibungen und Schatzwechseln. Kommunaldarlehen: Diese Form von Krediten werden an Bund, Länder, Gemeinden usw. vergeben. Solch ein Kredit dient zum Ausgleich des Haushalts. Obwohl ein Haushalt eigentlich immer ausgeglichen sein sollte ist es oftmals so, dass nur durch solche Darlehen dieser Ausgleich auch wirklich gewährleistet wird. Außerdem haben Kommunaldarlehen aus diversen Gründen sehr niedrige Zinsen, da u.a. das Risiko eines Zahlungsausfalls sehr gering ist, weil eine Nachfinanzierung durch die verschiedenen Schichten der öffentlichen Hand jährlich erzielt wird.
Kassenkredite: Der Staat nimmt einen Kassenkredit dann auf, wenn er unmittelbare Investitionen tätigen muss. Der Kredit besitzt also einen ganz speziellen Verwendungszweck. Die Zunahme an Kassenkrediten in den letzten Jahrzehnten ist vor allem dadurch zu erklären, dass die staatlichen Einnahmen an zurückgegangen und vor allem die Sozialausgaben drastisch angestiegen sind.
Schuldverschreibungen: Diese sind im Endeffekt nichts anderes als die Abgabe der Zinsen von Wertpapieren an den Fremdinvestor, der selbst einen gewissen Betrag an finanziellen Mitteln zukommen lasst. Schatzwechsel: Schatzwechsel haben eine sehr kurze Laufzeit und beschreiben im Endeffekt Kassenkredite, die auf Wechsel basieren. Die öffentliche Hand geht sie üblicherweise ein.
Dennoch ist es natürlich nicht wünschenswert, dass Staaten Kredite und Darlehen benötigen, um ihr System finanzieren zu können. Eine Illusion ist es aber zu glauben, dass es momentan möglich wäre. Wer sich generell näher mit Finanzen und Krediten beschäftigen will, der wirft einen Blick auf finanzinform.de, wo viele Kreditvergleiche aufgelistet und unterschiedliche Tipps, Hinweise und Informationen zu Krediten zu finden sind.
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19. Oktober 2009 - 13:58 Uhr
Auch Kredite mit kleineren Geldbeträgen werden bei der österreichischen Bevölkerung immer beliebter und befinden sich im Vormarsch. Doch viele potentielle Kreditnehmer stellen sich oftmals die Frage, ob es sich überhaupt lohnt eine kleine Menge Geld als Kredit aufzunehmen. Diese Frage kann man leider wieder einmal nicht ganz pauschal beantworten, denn es kommt auf die jeweiligen Vorhaben an.
Zunächst einmal wollen wir der Frage nachgehen, was nun genau unter einem Kleinkredit zu verstehen ist. Unter diesem Ausdruck versteht man Kredite, die nicht über eine bestimmte geringfügige Summe hinausgehen. Wie viel das genau ist, kann an dieser Stelle jedoch nicht gesagt werden, da es dafür keine einheitliche Regelung gibt. Den Betrag legt nämlich einzig und alleine die Bank fest. Als Faustregel gelten Beträge zwischen 1000 Euro und 10000 Euro als Kleinkredite, das ist nun aber auch wiederum abhängig von der Bank bei dem der Kredit konsumiert wird. Doch wofür werden in der Regel überhaupt Kleinkredite aufgenommen? In erster Linie zur Deckung von Anschaffung, die den Kontorahmen sprengen würden. Meisten für Gebrauchtwäge, kleine Renovierungsarbeiten, hochwertige Elektrogeräte oder neuestens auch für Schönheitsoperationen.
Bevor man sich für einen Kredit dieser Art entschließt sollte man sich im Klaren werden, dass einem nicht sehr viel Verhandlungsmöglichkeiten, gerade was die Zinsen betreffen, bei der Bank offen stehen werden. Denn die Konditionen sind für Kleinkredite meistens standardisiert festgelegt und nicht verhandelbar. Außerdem sollte man sich gut überlegen, ob man sich nicht die Summe bei Jemand ausborgen könnte, um den Zinsen bei der Bank zu entgehen. Gefährlich wird es für diejenigen, die mehrere Kleinkredite gleichzeitig laufen haben, denn vorerst bleiben die Zinsen noch unbemerkt, doch schon nach einigen Monaten können die laufenden Kredite zu einer ernsthaften finanziellen Belastung heranwachsen. Dann hätte man sich nämlich gleich einen richtigen Kredit, zu viel besseren Konditionen nehmen können.
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